Konya - reich der sufis und derwische

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Die Medrese von Dschalāl ad-Dīn Muhammad ar-Rūmī

Komm! Komm! Wer du auch bist!
Wenn du auch Götzendiener oder Feueranbeter bist.
Komm wieder! Dies ist die Tür der Hoffnung nicht der Hoffnungslosigkeit.
Auch wenn du Tausendmal dein Versprechen gebrochen hast.
Komm! Komm wieder!

Wir wissen nicht, ob es beabsichtigt war oder gar einen direkten Bezug zur Lehre Rumis aufweist: In Konya leben viele syrische Flüchtlinge. Sie haben sogar einen eigenen Stadtteil, den der ortsunkundige Leser leicht mit Aleppo oder Damaskus verwechseln kann - jedenfalls seitdem die Altstadt Konyas saniert ( = abgerissen) wird. Viele Türken sehen in den Syrern unerwünschte Konkurrenz auf dem ohnehin schwachen Arbeitsmarkt und wittern einen üblen Wählerstimmenkauf durch Erdogan.

Die hohe Politik und die erfahrene Freundlichkeit und Gastfreundschaft sind sicherlich zweierlei. Konya und vor allem die Medrese Rumis, die heute als Mevlana-Museum fungiert, sind eindrucksvolle Orte, deren spirituelle Kraft bis heute ungebrochen weiterbesteht.

Auch das Landleben in der Provinz Konya/Karaman steckt voller Überraschungen: Da gibt es den Dorfschullehrer, der Konsum und Plastikmüll den Kampf angesagt hat, in dessen Klasse die Mädchen keineswegs die kleinen Wegduck-Mäuschen geben, und da gibt es den etwas skurrilen und liebenswerten Sammler, der dem satirischen Roman „Das Uhrenstellinstitut“ von Ahmet Hamdi Tanpinar entsprungen sein könnte - und da sind die atemberaubenden Landschaften mit zerklüfteten Canions und jahrhundertelang verknorrten Wacholderbäumen, Gärten an steilen Canionhängen, von denen Fruchtbarkeit nur so herunterkleckert, sobald etwas Wasser da ist.

Ein Fotobuch über Konya/Karaman ist in Vorbereitung. Bei Interesse bitte eine Email an mich.

Externe Verweise