Ein Kurztrip nach Beverly Hills
oder eine Gegend, die so ähnlich ist.
Das ist alles atemberaubend, was da in dieser Beverly-Hills-ähnlichen Region zu sehen ist: Die Landschaft(en), die alten Ortskerne, die Natur, die Blüte, die in dieser Jahreszeit (Anfang Juni) immer noch Blütenorgien präsentiert.
Vor allem der von beiden Yannick und Ben Jakober, ein Künstler-und Sammlerehepaar mit einer weltbürgerähnlichen Biografie, die von Vietnam über England, Frankreich und Nordafrika reicht, gestiftete Landschaftspark und die Sammlung von eigener und von Kunst aus aller Welt, v.a. aus Afrika sind höchst inspirierend. Siehe selbst! Mit viel Witz, aber vor allem auch viel Gespür für die Gegensätze zwischen dem globalen Süden und unserer hochindustrialisierten und hochsaturierten Welt wurde die Skulpturensammlung im Park, die Sammlung in dem vom ägyptischen Architekten Hassan Fathy (Kairo, 1900–1989) entworfenen Gebäude „Hassan Fathy“ im Stil eines alten arabischen Farmhaus und in den beiden Gebäuden „SoKraTes“ (ein Dialog von Werken aus unterschiedlichen Epochen und Regionen der Welt) und „Nins“ (167 Porträtgemälde von Kindern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert).
Was man da alles auf die Schnelle entdecken konnte: Von „Conchita Wurst“ bei den Heiligenbildern, über „Die Kunst des Leitung-Legens“, „Balu and friends“, Hinkestein-Sammlung, „die Milch ist sauer!“, zauberhafte Gärten im arabischen Stil, Treppenlift stilecht, Sex und Sodomie und Bodegas.
Sobald ich etwas mehr Zeit finde, werde ich meine Gedanken dazu an dieser Stelle auch noch äußern, aber lasst Euch bis dahin von euren eigenen Eindrücken inspirieren. Es ist sicherlich auch ein bisschen eine Reise ins Märchenland von „1001 Nacht“.